S.V.D.E.
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Hier findet Ihr verschiedene wichtige und interessante Punkte, die jedem Sportler, jedem Offizielle, und allen Eltern interessieren könnten/sollten.
· Trainingsgeräte
Während
der Trainingsstunden wird es den interessierten Eltern nicht entgangen sein,
dass die Schwimmerinnen und Schwimmer nicht nur gleichmäßig ihre Bahnen
schwimmen, sondern auch einige Trainingsgeräte zum Einsatz kommen.
Diese Geräte dienen dazu den Widerstand im Wasser zu
erhöhen, die Körperlage zu stabilisieren, sowie Beine oder Arme mit separaten
Übungen zu trainieren.
Damit Ihr in Zukunft alle bei Fachgesprächen mitreden
könnt, und Ihr mit Redewendungen, wie z.B. "die bunten Dinger, die
zwischen den Beinen stecken.." wenig Fachkenntnis erkennen lasst, sollen
hier die wichtigsten Hilfsgeräte kurz aufgezeigt und erläutert werden.
Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit;
es sind die gebräuchlichsten Geräte aufgelistet.
Das Schwimmbrett ist ein Trainingsgerät aus Kunststoff in
unterschiedlichen Farben. Formen und Größen. Es sollte ein rutschfeste
Oberfläche haben, kein Wasser aufnehmen, sowie stoß- und schlagfest sein. Der
Schwimmer benutzt es im Training zur Verbesserung der Beinarbeit, speziell
für das Kraulschwimmen sowie auch zur Verbesserung der Technik in der Rückenlage.
Die meisten Schwimmanfänger haben dieses Trainingsgerät als wirkungsvolle
Rettungs-Boje kennengelernt.
Eine Variante des Schwimmbretts ist das Widerstandsbrett,
das vom Schwimmer vor sich hergeschoben, den Wasserwiderstand erhöht.
Pull - Boy
Dieser Begriffbedeutet in der deutschen Übersetzung
"Zug-Boje". Er gehört zur Standartausstattung des Schwimmunterrichtes
und des Trainings. Der Pull - Boy dient der Unterstützung von Rumpf und Beinen
bei der konzentrierten Übung der Armbewegung.
Die Pull – Boy’s sind in der Regel aus hautverträglichem
Schaumkunststoff
gefertigt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und
Farben. Der Schwimmer klemmt sie entweder mit dem großen Wulst nach oben
(kleiner Auftrieb) oder mit dem kleinen Wulst nach oben (großer Auftrieb)
zwischen die Beine.
Schwimm - Paddels
Die Paddels sind aus Kunststoff und sie sind in
unterschiedlichen Größen, Farben und Formen im Handel erhältlich.
Das Schwimmen mit diesen Trainingshilfen erfordert durch
den Effekt der "großen Hand" einen größeren Kraftaufwand. Dadurch
werden genau die Muskelpartien trainiert, die den jungen Schwimmer
voranbringen. Durch den Einsatz dieses Gerätes wird das Gefühl für den
Wasserwiderstand enorm trainiert; die Zugstrecken werden länger. Außerdem wird
eine korrekte Zugtechnik gefördert. Wer hier Fehler macht. merkt es sofort.
Einige Paddels weisen Schlitze und Löcher auf, um bei
optimalem Wasserdurchfluss ein Überlastung der Schultern zu verhindern. Zur
Verbesserung der Brust- und Rückentechnik den sogenannte Finger-Paddels
eingesetzt.
Schwimmflossen
Schwimmflossen sind nicht nur den Tauchern vorbehalten, sie sind
auch ein sehr effektives Trainingsgerät für den Schwimmer. Sie werden
eingesetzt beim Sprint-Training um den Beinschlag zu optimieren.
Es gibt sie im
Fachhandel in den gängigen Größen. in vielen Farben und vielen Preiskassen.
Diese und weitere tolle Artikel
findet Ihr auch in unserem Internet - Shop
·
Wettkämpfe
Für alle Wettkämpfe, an denen der SVDE teilnimmt, bekommen die
Schwimmer und Schwimmerinnen einen Einschreibungszettel auf dem sie drauf
ankreuzen können, ob sie dran teilnehmen wollen oder nicht. Allerdings sollten
diese Zettel jedes Mal bis zum vermerkten Datum abgegeben werden (auch bei
Nicht – Teilnahme), da sonst keine Teilnahme erfolgt.
Außerdem gibt es auch Wettkämpfe, bei denen Limitzeiten zu beachten
sind und Strafen anfallen falls diese am Wettkampftag nicht unterboten werden.
In diesem Fall kann es vorkommen, dass nicht jeder Sportler einen solchen
Einschreibungszettel erhält.
Was die Schwimmer bei den einzelnen Wettkämpfen schwimmen,
entscheidet der Trainer.
Die verschiedenen Kategorien und Rangfolgen der Wettkämpfe sind
folgende:
1. Auf Einladung anderer Clubs
2. Regionalmeisterschaft (Oktober)
·
auf
4 Tage verteilt werden alle Schwimmarten angeboten
3. Championnat
de District (Provinz Lüttich – Namur - Luxemburg)
= A = strenge Limitzeiten
= B = leichtere
Limitzeiten
4. Challenge Dauven (für alle
zwischen 8 und 13 Jahren)
·
Ausscheidungskämpfe
in ganz Belgien, Finale der besten 8
5. Challenge Jules George (400m Kraul)
· Ausscheidungen in ganz Belgien, Finale der besten 8
4. Championnat Francophone
nur Frankophone Vereine messen dort ihre Kräfte
strenge Pflichtzeiten
an 2 Wochenenden (immer vor und nach Karneval)
findet in der Regel in Charleroi statt
(50m-Olympiabecken)
wenn Zeiten nicht eingehalten = strenge Strafen für den
Club
5. Grand Prix international de la Communité Francaise de
Belgique
während 3 Tagen in Charleroi
international mit strengen Pflichtzeiten
6. Championnat de Belgique des Jeunes
3 Tage , ganz Belgien, absolute Pflichtzeiten + strenge
Strafen bei Nichteinhaltung
Früher im Freibad von Mol, aber jetzt in Charleroi wegen
der unsicheren Wetterbedingungen
7. Championnat de Belgique des Seniors
gleiche Bedingungen
und Strafen, aber erst für die Schwimmer ab 17 Jahren
immer am Wochenende nach den Junioren
8. Europameisterschaften
9. Weltmeisterschaften
10. Olympischen Spiele
Hier nun die verschiedenen Alterskategorien:
1.Kücken è alle Schwimmer von 6 und 7 Jahren werden in dieser Kategorie einzeln gewertet
2.Entchen è alle Schwimmer von 8, 9 und 10 Jahren werden
in dieser Kategorie einzeln gewertet
3.Benjamine è alle Schwimmer von
11 und 12 Jahren werden hier zusammen gewertet
4.Minimes è alle Schwimmer von
13 und 14 Jahren werden hier zusammen gewertet
5.Kadetten è alle Schwimmer von
15 und 16 Jahren werden hier zusammen gewertet
6.Junioren è alle Schwimmer von 17
und 18 Jahren werden hier zusammen gewertet
7.Senioren è alle Schwimmer von
19 und älter werden hier zusammen gewertet
8. Masters è alle Schimmer ab 25
Jahren
· Offizielle
Hier nun einige
Erklärungen zu dem Aufgabenbereich eines „Chronos“ und eines „Offiziellen“.
Es ist zwar viel Text,
aber dafür macht es Spaß und Ihr könnt euer Kind bzw. den Club unterstützen
Wie Ihr auf der letzten Elternversammlung des
Vorstandes entnehmen konntet werden aus den Reihen der Eltern dringend noch
weitere sogenannte "Offizielle" gesucht.
Um Euch einige Einblicke in das Tätigkeitsfeld der
Offiziellen zu geben und auch um Euch etwas Mut zu machen. haben wir den
Versuch gestartet einige Auszüge aus dem "Carnet d’officiel de
Natation" der Ligue francophone beIge de natation (LFBN) zu übersetzen.
Das sogenannte "carnet" erhält der Offizielle nachdem er die Voraussetzungen als Zeitnehmer (Chrono) erfüllt hat. Dazu jedoch später mehr.
Es werden unterschieden:
è OFFICIEL «C»: Chronometreur = Zeitnehmer
è OFFIClEL «B»: Juge
a l'arrivee = Zielrichter
Juge au virage = Wenderichter
è STARTER =
Starter
è OFFICIEL «A»: Juge
arbitre ,= Hauptkampfrichter
Juge
de nage = Schwimmrichter
Als Neuling ist man gut beraten sich während eines
Wettkampfes am Beckenrand mit der Stopp-Uhr und dem anderen Material eines
Zeitnehmers vertraut zu machen. Sie sollten einige Teststops machen, und Ihre
Zeiten mit den Zeiten des offiziellen Zeitnehmers vergleichen ... na sehn' Sie
gar nicht mal so groß der Zeitunterschied.
Vielleicht hier noch eine kleine Anmerkung zum
Zeitnehmen; es kommt nicht so oft vor, dass 2 Zeitnehmer exakt die gleiche Zeit
nehmen, einige hundertstel Sekunde Unterschied sind nicht weiter tragisch. Sie
werden feststellen, dass der Zeitnehmer außerdem ein Klemmbord, einen
Kugelschreiber, ein Programm, kleine DIN A6 große Karten bei sich führt.
Bei den DIN A6 großen Karten handelt es sich um die
Startkarte.
Die Stankarte enthält Informationen zur Startbahn,
zur Schwimmart, zur Serie und zum Schwimmer.
Auf der Startkarte ist nach der Beendigung des
Rennens die gestoppte Zeit einzutragen und mit Unterschrift abzuzeichnen.
Werden mehr als ein Zeitnehmer pro Bahn eingesetzt,
so wird bei zwei Zeitnehmern die schnellste, und bei drei Zeitnehmern die
mittlere Zeit eingetragen.
Es kann auch verlangt werden, dass alle gestoppten
Zeiten notiert werden.
Bei den längeren Rennen, ab 200m, den
Lagenwettkämpfen ( 4Nage),und den Staffeln werden Zwischenzeiten genommen und
auf der Karte notiert. Die Karten werden sofort von einem Helfer des
Veranstalters eingesammelt
Die zum Schluss gestoppte Zeit darf erst dann weggedrückt werden, wenn der Hauptkampfrichter mit einem langgezogenen Pfeifton den nächsten Start freigibt. Der Hauptkampfrichter kann die gestoppte Zeit auf der Uhr bei Bedarf kontrollieren. Schreibt Euch zur Sicherheit die gestoppte Zeit auf das Programm; denn meistens kommen die Schwimmer und wollen ihre Zeiten wissen.
Vielleicht noch ein kleiner Tipp:
Wenn die Startkarten vor den Wettkämpfen für jede
Bahn im Block zusammengefasst ausgegeben werden, so fragt die Schwimmer nach
dem Namen, denn es kommt schon mal vor, dass Karten in der Eile des Geschehens
vertauscht werden... nach dem Wettkampf lasst sich so ein Fehler nur schwer
korrigieren.
Erhalten die Schwimmer vor den Wettkämpfen ihre
Karten ausgehändigt und kommen damit zu ihrem Startblock, so kann man sich die
Namensfrageaktion selbstverständlich sparen.
Liegt eine Startkarte vor und es tritt kein Schwimmer
zum Wettkampf an, so ist das auf der Karte mit "absent“ zu vermerken
Noch einige wichtige Anmerkungen, damit Ihr als
"Kandidat Chrono" eine gute Figur macht: Macht Euch mit Eurer
Stopp-Uhr und all ihren Funktionen vertraut. Wichtig ist hier die
Zwischenzeitnahme. Wenn der langgezogene Pfiff des Juge arbitre zu hören ist,
ist die Stopp-Uhr auf "null" zu setzen.
Auch wenn in Eurer Bahn kein Schwimmer startet, so
ist beim Startzeichen die Uhr in Gang zu setzen.
Falls auf einer anderen Bahn, ein Stopp-Uhr ausfällt,
so kann man sofort einspringen.
Fallt die eigene Stopp-Uhr aus so gibt es mehrere
Möglichkeiten diese kleine Panne zu korrigieren:
1. man bittet einen Zeitnehmer einer anderen Bahn
ohne Schwimmer die Zeit zu nehmen, bzw. werden auch Reservezeitnehmer benannt,
die in diesem Fall einspringen.
2. Kommt der eigene Schwimmer als erster an, so löst
man beim Anschlag des Schwimmers die Stopp-Uhr und stoppt sie, wenn der
Schwimmer auf der Nebenbahn anschlägt. Man erhält die Zeit seines Schwimmers,
indem man seine Zeit von der Zeit der Nebenbahn abzieht
3. Ist der Schwimmer auf der Nebenbahn der
schnellere, so löst man seine Stopp-Uhr beim Anschlag dieses Schwimmers aus und
stoppt sie wenn der eigene Schwimmer anschlägt. Die Addition dieser Zeit mit
der Zeit der Nebenbahn ergibt die geschwommene Zeit Eures Schwimmers.
So nun aber ran an den Chrono-Test
Der Bewerber sollte mindestens 18Jahre alt sein.
Das Material (Stopp-Uhr, Bic, ect...) muss 100% in
Ordnung sein.
Es muss eine praktische Prüfung absolviert werden.
Dazu ist ein Testbogen auszufüllen. Während eines oder mehrerer Wettkämpfe sind
4 Schwimmstile zu stoppen, davon einer mit Zwischenzeiten. Während dieser
Zeitnehmertests untersteht der Prüfling der Verantwortung eines offiziellen
Zeitnehmers. Die eigene Zeit und die Zeit des Offiziellen sind in den Testbogen
einzutragen und jeweils vom Offiziellen abzuzeichnen.
Der Juge arbitre legt vor dem Wettkampf die
Reihenfolge der zu stoppenden Bahnen fest.
Der vollständig ausgefüllte Testbogen ist dem Juge
arbitre vorzulegen und man hat sich dann einer theoretischen Prüfung zu
unterziehen.
Die theoretische Prüfung findet unmittelbar nach dem
Schwimmwettkampf statt.
Der Juge arbitre wird den vollständigen Bericht an
das Sportkomitee Schwimmen weitergeben. Die Formblatter der Testbogen halten
wir für Euch bereit.
Und wenn Ihr noch weiter
kommen wollt...
Nachdem Ihr also mit Erfolg die ersten
Wettkampfe als Zeitnehmer hinter Euch gebracht habt, könntet Ihr Euch auch mit
dem Gedanken beschäftigen als Officiel «B», als Starter oder auch als Officiel
«A» tätig zu werden.
Wenn Ihr weitere Informationen dazu wünscht, könnt
Ihr uns jederzeit darauf ansprechen.
Nun haben wir Euch über den Einstieg als
"Chrono" in den Kreis der Offiziellen informiert. Die Zeitnehmer
werden auch als "Officiel C" bezeichnet.
Nach einem Jahr aktiver Tätigkeit als "Officiel
C" habt Ihr die Möglichkeit Euch als "Officiel B" zu bewerben.
Die Aufgaben, die Ihr in diesem Amt zu erfüllen habt können sein:
è Juge a
I'arrivee = Zielrichter
è Juge au
Virage = Wenderichter
Der Zielrichter hat nach jedem Lauf die genaue
Zielankunftsreihenfolge festzustellen und anzugeben.
Während eines Wettkampfes müssen sich jeweils zwei
Zielrichter seitlich 'des Beckens in Höhe der Ziellinie befinden. Sie dürfen
sich nicht auf der selben Seite des Beckens aufhalten, Es ist den Zielrichtern
untersagt Absprachen zu treffen.
Der Wenderichter hat zu überprüfen ob die Schwimmer
bei den Wenden die geltenden Regeln einhalten, und zwar vom Beginn der letzen
Armbewegung vor dem Anschlag bis zum Beenden der ersten Armbewegung nach der
Wende.
Jeden Verstoß meldet er dem Hauptkampfrichter der dann
über eine Disqualifikation entscheidet. Als Wenderichter dürft Ihr Euch auf
keinen Fall in eine Diskussion einlassen, verweist immer auf den
Hauptkampfrichter.
Wenn Ihr also die folgenden Bedingungen erfüllt:
1. Lizenziert bei der L.F.B.N.
2. Älter als 21 Jahre zu sein
3. Seit 1 Jahr aktiv als "Officiel C" könnt
Ihr Euch als Anwärter "B" anmelden. Alles weitere erfahrt Ihr danach,
viel Erfolg.
Bei Wettkämpfen muss folgende
Tabelle eingehalten werden :
|
1-5
Schwimmer |
1
Trainer |
1
Delegierter |
0
Offizielle |
|
5-10
Schwimmer |
1
Trainer |
1
Delegierter |
1
Offizielle |
|
11-20
Schwimmer |
2
Trainer |
1
Delegierter |
2
Offizielle |
|
21+
Schwimmer |
3
Trainer |
1
Delegierter |
3
Offizielle |
Habt Ihr noch Fragen zu den
Chronos oder den Offiziellen ?
Dann meldet euch svde.eupen@skynet.be
Hier nun die Disqualifikation – Gründe, für die Euch der oben
genannte Offizielle disqualifizieren kann:
ALLGEMEIN (G)
G1 zweite gelbe
Karte oder zwei gelbe Karten beim Start oder Fehlstart bei einem Rennen mit nur
einem vorgesehenen Start
G2 rote Karte oder
gelbe und rote Karten beim Start
G3 disqualifiziert
beim zweiten Fehlstart in der gleichen Serie (+G1 oder G2 wenn Anlass gegeben)
G4 nicht die
gesamte Renndistanz geschwommen
G5 nicht erlaubtes
Coaching (siehe 2.17.6.1. des Sportreglements)
G6 bei einem
individuellen Rennen ins Wasser gesprungen, obwohl nicht eingeschrieben
G7 einen anderen
Teilnehmer oder eine andere teilnehmende Mannschaft behindern
G8 das Rennen
nicht in der gleichen Bahn beenden wie beim Start
G9 schlechtes
Benehmen beim Start oder während des Rennens
G10 nicht den
vorgesehenen Schwimmstil geschwommen
G11 nach dem
Kommando des Starters - auf die Plätze - nicht die vorgesehene Position, d.h.
mindestens einen Fuss auf dem vorderen Teil des Startblocks, eingenommen
G12 Kopf nicht über
Wasser nach einer Distanz von 15 Metern nach Start oder Wende
G13 Benutzung von
Hilfsmitteln = Tragen von nicht regelmentärer Ausrüstung oder Benutzung der
Beckenränder, der Trennungslinien oder der Überlaufrinnen als Schwimmhilfe
FREISTIL ( F)
F1 bei der Wende
nicht mit irgendeinem Körperteil den Beckenrand berührt
F2 den Beckenboden
mit den Füssen berührt und einen oder mehrere Schritte vollbracht
BRUST ( S )
S1 nach dem Start
und/oder nach einer Wende den Kopf noch vollständig unter Wasser, und zwar nach
dem ersten Abschnitt der zweiten Armbewegung
S2 Bewegung der
Beine und/oder der Arme nicht simultan und/oder parallel
S3 nach dem Start
und/oder nach einer Wende nicht regelmentäre Bewegung der Arme und/oder der
Beine
S4 nicht mit bei
den Händen gleichzeitig den Beckenrand berührt bei einer Wende und/oder bei der
Ankunft
S5 nur mit einer
Hand den Beckenrand berührt bei einer Wende und/oder bei der Ankunft
S6 die Hände
jenseits(tiefer) als die Hüften bewegen, außer bei der ersten Bewegung nach
Start oder Wende
S7 der Kopf
überragt nicht das Wasserniveau bei jeder kompletten Bruststilbewegung
S8 den Beckenboden
mit den Füssen berührt
STAFFEL (R)
R1 vorzeitiger Start
des zweiten, dritten oder vierten Schwimmers
R2 ein Schwimmer,
Mitglied der Mannschaft, ist ins Wasser gesprungen bevor alle Schwimmer der
anderen Mannschaften ihre Strecke beendet haben
R3 die auf der
Startkarte angegebene Reihenfolge der Schwimmer nicht respektiert
R4 die Schwimmbahn
nicht verlassen haben vor Ankommen des nächsten Schwimmers
4LAGEN ( M )
M1 die vier Schwimmarten nicht in der richtigen
Reihenfolge geschwommen
M2 die Strecke
nicht nach den spezifischen Regeln des entsprechenden Schwimmstils beendet
M3G10 beim Start oder
den Wenden nicht sofort den neuen entsprechenden Schwimmstil angewendet
M4S5 bedeutet die
Disqualifikation wegen S5 im Bruststil der 4 Lagen Distanz
RÜCKEN ( B )
B1 nicht während
des ganzen Rennens auf dem Rücken geschwommen, mit Ausnahme der Wende
B2 nicht sofort
die Rückenposition eingenommen nach dem Abstoßen an der Mauer bei einer Wende
B3 nicht in Rückenposition bei der Ankunft .
B4 bei der Wende
nicht mit irgendeinem Körperteil den Beckenrand berührt
B5 nicht korrekt
gewendet
B6 den Becken
boden mit den Füssen berührt
SCHMETTERLING ( D )
D1 mehr als eine Armbewegung unter Wasser gemacht nach Start und/oder
Wende
D2 Bewegung der
Arme nicht gleichzeitig nach vorne und/oder nicht gleichzeitig nach hinten
gemacht
D3 Armbewegung
nach vorne nicht über Wasser ausgeführt
D4 ab der ersten
Armbewegung mit den Schultern nicht parallel zur normalen Wasseroberfläche
geschwommen
D5 die Bewegung der
Beine und der Füße nicht simultan ausgeführt
D6 letzte
Armbewegung unter Wasser ausgeführt bei der Wende (=Bruststilbewegung mit den
Armen)
D7 nicht mit
beiden Händen gleichzeitig den Beckenrand berührt bei Wende und/oder Ankunft
D8 nur mit einer
Hand den Beckenrand berühren bei Wende und/oder Ankunft
D9 den Beckenboden
mit den Füssen berührt
Auf den Wettkämpfen wird immer ein Delegierter
bestimmt, der folgende Aufgabe hat:
Er bekommt den Plan der Schwimmer vor jedem
Wettkampf und organisiert die Fahrerplanung am Schwimmbad, d.h. alle Kinder in
die vorgesehnen Autos verteilen und schauen dass pünktlich abgefahren
wird
Wenn ein Schwimmer direkt von zu Hause aus fahren
will, muss er sich immer vorher beim Delegierten abmelden
Er sollte den Trainer beim Wettkampf unterstützen
d.h. schauen ob alle Kinder im Programm stehen und auch auf der richtigen
Stelle
Er kümmert sich um die Beschaffung der Resultate und
evtl. um Reklamationen oder Probleme... Er kontrolliert die Abwesenheiten beim
Wettkampf und reicht diese Liste beim Kassierer ein.
