Schwimmen: Walloniemeisterschaften

Leroy und Plumacher vertreten Eupener Farben

Für die beiden Eupener Schwimmer Daniel Leroy und Marc Plumacher vom Schwimmverein Delphin Eupen standen an den letzten zwei Wochenenden der wohl wichtigste Wettkampf in diesem Jahr auf dem Programm. Es handelte sich um die Walloniemeisterschaften, bei der so gut wie alle französischsprachigen Vereine im 50m-Olympiabecken von Charleroi an den Start gingen. Hervorragend war hierbei auch die Stimmung, die bei den fast 400 Schwimmer und Schwimmerinnen und über 1300 Starts aufkam. Zudem weilten neben den 44 belgischen Clubs auch noch 5 Vereine aus Frankreich, die Jugendnationalmannschaft aus den Niederlanden sowie ein Club aus Spanien vor Ort. 

 

Große Namen

Für diese sieben Schwimmclubs ging es vor allem um die Qualifikationen für die Weltmeisterschaft sowie die Europameisterschaft. Demzufolge waren natürlich einige große Namen wie z.B. Franck Esposito (F, Olympiateilnehmer, mehrfacher Europameister sowie aktueller Weltrekordhalter über 200m Schmetterling), Romain Barnier (F, Olympiateilnehmer, Vize-Europameister) oder auch Moniek Nijhuis (NL, Junioren-Europameister sowie im Nationalkader) in Charleroi am Start. Außerdem gab es auch einige belgische Stars die ebenfalls ihr Können zeigten, wie z.B. Fabienne Dufour aus Bastogne oder auch Pierre-Yves Romanini aus Lüttich.

Daniel Leroy, für den es am ersten Wochenende ins Wasser ging, schnitt trotz seines aus beruflichen Gründen weniger umfangreichen Trainings recht gut ab. Sein bestes Ergebnis war am Ende ein 8. Platz in 50 Meter Brust. Außerdem wurde er in 100m Schmetterling 10., 12. in 50m Schmetterling, 16. in 50m Freistil und 21. in 100m Freistil. Für den ganz großen Triumph, wie noch vor zwei Jahren, als er auf dem Podium landete, reichte es bei seiner - wahrscheinlich letzten - Teilnahme bei einer solch großen Meisterschaft dieses Jahr aber nicht aus.

 

Gelungene Premiere

Eine Woche später ging dann die Reise für den jungen Marc Plumacher nach Charleroi. Der Eupener Brust-Spezialist startete in der 200m Distanz. Für ihn war es das erste Mal überhaupt, dass er bei einer so hochrangigen Veranstaltung an den Start ging. Demzufolge groß war natürlich seine Nervosität, die er aber wie ein alter Hase in seinem Rennen wegsteckte. Marc erreichte am Ende des Tages einen sensationellen zweiten Platz und holte sich damit eine wertvolle Silbermedaille. Das zeigt wieder mal, wie wichtig die intensive Jugendarbeit für jeden Club ist und wozu junge Menschen durch fleißiges Training fähig sind.

 

 

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